Mittel der Konfliktdarstellung?

Hans besteht geradezu aus Konfliktpunkten. Sein Körper steht mit seiner Psyche, seinem Geist im Kampf. Er will lernen, sein Körper benötigt Bewegung und Aktivität, nicht das endlose herumsitzen in Räumen und das Lernen. Die klarste Folge hierfür sind die Kopfschmerzen.

Im Gegensatz dazu steht Hans’ schlechtes Gewissen, das ihn immer, wenn er nicht lernt, sondern z.B. angelt, peinigt und ihn zum Lernen bewegt.

Seine Psyche ist von den Lehrern und dem Vater aufs lernen geeicht und wird durch das bestandene Examen nur noch bestärkt. Es zwingt ihn zum Lernen, fast wie eine Sucht. Seinen Körper vernachlässigt er, was für den Körper nicht gesund ist.

In seinem Umfeld setzt sich der Konflikt fort: Flaig, als der Bürger der für Ruhe, Entspannung und Spaß am Leben steht, tritt gegen den Pfarrer an, der nur sein Griechisch im Kopf hat und Hans zum Lernen animiert.

Es geht noch weiter: Während er am Badestrand sitzt haben seine Altersgenossen noch Unterricht, er lacht diese „Ungebildeten“ oder auch „Unintelligenten“ aus, er wird hochnäsig, ein Zeichen, dass seine Psyche gewinnt.

6.6.08 16:52

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