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Endlcih

So die Lektüre ist da,

dann eh ich mla die Fragen beantworten

1 Kommentar 2.6.08 17:14, kommentieren

Fragen zum 1. und 2. Kapitel

Ein paar Fragen zu dem Roman "Unterm Rad" zum 1. und 2. Kapitel:

Lebenskonflikt von Hans Giebenrath?
Verhältnis Vater-Sohn?
Die Kleinstadt: Bürgertum (Philister) contra Außenseiter (Charakterisierung)
Rolle der Erzieher: Einfluss von Elternhaus und Schule? Reaktionen von Hans Giebenrath?

Rolle von Schuhmacher Flaig?

4.6.08 08:18, kommentieren

Lebenskonflikt von Hans Giebenrath?

Hans Giebrath, die Hauptperson des Romans „Unterm Rad“, ist ein gelehriger, fleißiger und normaler Junge. Aber dadurch, dass er nur mit Lernen, Schule und Angeln  beschäftigt ist, hat er kein soziales Bewusstsein. Er hat, wie man damals gesagt hätte, kein „Rückrad“. Er folgt einfach dem, was sein Vater sagt. Selbständigkeit ist fremd, auch hat er keine eigene Persönlichkeit. Dadurch hat er keine Freunde, kein privates Leben, nur seine Schule und als Freizeit das Angeln und Spazierengehen. Sein Vater unternimmt nichts mit ihm, er soll nur lernen, alles zu beherrschen, schaffen ist angesagt und das immer auf Abruf. Deshalb wird unterdrückt und ausgegrenzt von anderen Gleichaltrigen. Ein Selbstwertgefühl ist nicht vorhanden.  Die Anderen sind vielleicht neidisch auf den Jungen, vielleicht auch nicht. Er hat keine Gelegenheit sich mit jemandem anzufreunden. Alle Lehrer geben ihm Zusatzstunden und er verbringt die wenige Freizeit mit angeln oder spazieren gehen und denkt dabei noch über Schule nach. Hans schaltet niemals ab. Das ist sein Konflikt, er darf und kann nicht ab-schalten und mal seine Freizeit genießen. Alle erwarten von ihm, dass er alles weiß oder kann.

6.6.08 16:50, kommentieren

Verhältnis Vater-Sohn?

Hans Giebenrath hat ein einseitiges Verhältnis zu seinem Vater Joseph Giebenrath. Joseph denkt nur an den schulischen Erfolg seines Sohnes nicht aber an sein Wohlbefinden und seine soziale Entwicklung. Joseph will den Erfolg um jedem Preis erreichen. Man könnte fast denken, er hat selbst Komplexe und versucht diese „Minderwertigkeitskomplexe“, dass was er nie erreichen konnte bzw erreicht hat, seinem Sohn aufzuzwingen. Sein Sohn soll gebildet sein, der Beste der Wissenselite. Immer wenn die 2 sich treffen, fragt der Vater nach der Schule. Wie es läuft, was er gelernt hat und wie gut er ist. Er geht sogar soweit, dass er dem Sohn seinen einzigen Anker außerhalb von Schule und lernen kappt, er verbietet ihm sogar das Angeln. Er soll die Zeit lieber mit lernen verbringen. Er mag auf seinen Sohn stolz sein. Das treibt ihn aber nur dazu, von seinem Sohn das Unmenschliche zu erwarten, eben immer der Beste zu sein und ihn nur noch mit Schule zu tyrannisieren, siehe z. B. Angel-Verbot.

6.6.08 16:50, kommentieren

Die Kleinstadt: Bürgertum (Philister) contra Außenseiter (Charakterisierung)

Das Bürgertum auch Philister genannt, besteht nur aus schwach gebildeten Leuten, für sie wären wir heute bereits viel zu gut gebildet, selbst mit Realschulabschluss. Sie haben kein Bedürfnis nach Kultur bzw Literatur oder sonstiger Bildung, in ihren Augen haben sie genug davon und sind zufrieden. Allerdings sind sie sehr patriotisch für ihre Heimat, sie haben einen ausgeprägten Lokalpatriotismus. Dieser Schicht gehören so gut wie alle Menschen an, im Buch z.B. viele der behandelten Menschen z.B. Pfarrer, der Schuhmacher oder die Lehrer. Man könnte fast denken sie seien neidisch auf die Gebildeten. Die Außenseiter sind im Roman wohl die „Gebildeten“, die Gymnasiasten also speziell Personen wie Hans Giebenrath. Sie stechen aus der Menge heraus durch ihr Verlangen nach Bildung, Hans liest z. B. freiwillig Bücher und nimmt sogar in den Ferien Zusatzunterricht. Für ihn gibt es nichts anderes. Er will es so. Kurz gesagt, die Außenseiter wollen es so und ihnen ist es egal, sie wollen nur Bildung.

6.6.08 16:51, kommentieren

Rolle der Erzieher, Einfluss von Elternhaus und Schule? Reaktion von Hans Giebenrath?

Sein Elternhaus ist einseitig. Seine Mutter tot und sein Vater denkt nur an eins: Sein Sohn soll das Examen schaffen und immer der Beste sein. In der Schule ist es genauso, die Lehrer erwarten von ihm nur das Beste und das immer und auf Abruf. Dabei steigern die Lehrer und der Vater sich immer mehr rein. Durch den Stolz, den sie auf Hans entwickeln, bemerken sie nicht, dass sie ihn fast zum Lernen zwingen. Hans will wie jeder normale Junge seine Eltern und die Erwachsenen nicht enttäuschen und lernt bis er nicht mehr kann.

Wenn dieser Druck vielleicht nicht so geherrscht hätte,  wäre er vielleicht ein „normales“ Kind geblieben und so faul und dumm wie seine Altersgenossen geblieben. Er wäre zum Philister geworden, nicht zu dem, zu dem sein Vater ihn zwingt und drängt.

6.6.08 16:51, kommentieren

Rolle von Schuhmacher Flaig?

Flaig ist auch ein normaler Bürger der Kleinstadt, der als Schuhmacher sein Geld verdient. Er ist der komplette Gegensatz zu Hans Vater. Er erklärt Hans, dass er auch mal ein paar Wochen Pause machen müsse in den Ferien, ständiges Lernen schade ihm nur. Hans solle auch seine Kindheit genießen und seine Zeit nicht mit nur „unnützem“ Lernen verplempern. Flaig ist sozusagen der Hippie unter den Bürgern der Kleinstadt. Er will, dass Hans auch Spaß am Leben hat und diesen nicht vergisst. Der Rest der Bürgerschaft will ja nur, dass Hans lernt. Flaig scheitert aber. Hans ignoriert ihn und bekommt die Folgen dafür später zu spüren.

6.6.08 16:52, kommentieren